Vortrag Romanisierung zwischen Prims und Theel.


Referent. Dr. des. Eric Glansdorp


Der Übergang von der keltischen Spätlatènezeit zur römischen Kaiserzeit markiert auch für die Einwohner der Region zwischen Prims und Theel eine Zeit des Umbruchs. Der Prozess wird heute mit dem Begriff Romanisierung verbunden und er beschreibt den Grad der Anpassung der Einwohner an die mediterrane Lebensweise mit der der erfolgreiche Gallorömer seine gesellschaftliche Zugehörigkeit innerhalb der verschobenen Machtstrukturen zum Ausdruck bringen musste. Der Referent erläutert am Beispiel neuerer Grabungsergebnisse, wie sich dieser Prozess im mittleren Primstal zwischen den vici Contiomagus-Pachten (Dillingen) und dem Wareswald (zwischen Oberthal und Tholey) an archäologischen Funden belegen lässt.



Abb. 1 Gemme mit Darstellung einer Liburne auf dem
verbrannten Karneol eines Silberfingerrings aus
Schmelz-Außen. Foto Glansdorp, Archäologiebüro.
Abb. 2 Das Grab eines keltischen Mädchens wurde 1998 in Schmelz-Außen im Auftrag von Reiner Schmitt vom Historischen
Verein Schmelz e.V. und dem ArchaeologieServiceSaar.de
untersucht. Foto R. Schmitt.




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