Das unter der Zielsetzung zur Förderung
des Tourismus im ländlichen Raum begründete
Projekt Ringwall von Otzenhausen hat sich
die Errichtung eines Archäologischen Parks zum Ziel
gesetzt. Unweit des Denkmals soll in separater Lage ein
Terrain geschaffen werden, in dem sich Museum, Werkräume,
Gastronomie und archäologisches Freigelände
zu einem attraktiven Freizeitziel für die Region
vereinen.
Herzstück soll ein architektonisch
der Landschaft angepasstes Gebäude sein, in dem der
Besucher nach einem Museumsbesuch und eingehenden Informationen
am Info Counter auf die Thematik eingestimmt, seine Wissensbegierde
zum Thema Kelten mittels handwerklichen Workshops befriedigen
kann. Vor allem Kinder und Schulklassen sollen hier auf
spannende Art und Weise mit ihrer Geschichte konfrontiert
werden. Eine thematisch abgerundete Gastronomie soll ihn
zu einer abschließenden Entdeckungsreise durch das
Museumsdorf animieren, in dem 1:1 Modelle von Gebäuden,
die sich auf Originalbefunde der Ausgrabungen stützen,
nicht nur optische Information bieten. Sie sollen vielmehr,
komplett eingerichtet, die Möglichkeit der Beschäftigung
mit der eigenen Vorgeschichte bieten. Schmiede, Töpferwerkstatt
oder Weberei zeigen am lebendigen Beispiel wie unsere
Vorfahren lebten. Und wer weiß, vielleicht ist der
Gast dadurch animiert, in einem der Gebäude sich
und seine Familie für einige Tage einzuquartieren,
um unter authentischen Bedingungen wie seine Urururgroßeltern
zu leben....
Die Gemeinde Nonnweiler als Haupt-Initiator hat in einem
Architektur Wettbewerb an der Fachhochschule des Saarlandes
bereits mehrere Modelle und Architekturpläne zum
möglichen Hauptgebäude erworben. Eine genaue
Kostenstudie wird in Kürze erstellt sein.
Derzeit ist man noch auf der Suche nach möglichen
Förderern bzw. am Eruieren der Fördermöglichkeiten.
Eventuell wird sich ja auch ein Privatinitiator finden,
der sich an der Idee begeistert und die Verdienstmöglichkeiten
erkennt, welche die rund 40.000 Besucher des Ringwalles
bieten...