Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen,
wie die Universitäten Hamburg und Karlsruhe sind bislang
am Projekt beteiligt. Archäologie und Nachbarwissenschaften
wie die Geologie und Geophysik der Universität Karlsruhe,
die klassische Archäologie der Universität Hamburg und
die Fachhochschule Kaiserslautern mit dem Fachbereich
"digitale Medien" arbeiten bislang am Projekt mit. Jeder
Wissenschaftszweig trägt hierbei auf seine Weise zur Erforschung
der keltischen Region mit bei.
Die Universität Karlsruhe (TH), Lehrstuhl
Angewandte Geologie erstellte im Jahr 2003 eine Diplomarbeit
mit dem Titel "Geologische Untersuchungen um den Hunnenring
im Bereich von Nonnweiler (Saarland). Die Arbeit von Martin
Häge dient der gezielten Erforschung der geologischen Voraussetzungen
zum bau der Befestigungsanlage, als auch der Lagerstätten-
und Rohstofferkundung, der in keltischer Zeit so wichtigen
Eisenerzvorkommen.
Eine bereits im Jahr 2001 abgeschlossene
Diplomarbeit der Fachhochschule Kaiserslautern, Fachbereich
"digitale Medien" von Michael Fuchs beschäftigte sich
mit dem Einsatz moderner Computertechnik zur 3-dimensionalen
Darstellung der Ausgrabungsergebnisse.
Die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem
Fachbereich Geophysik der Universität Karlsruhe dient
der Lokalisierung und Klärung unergrabener Bodendenkmäler.
Vor allem die Luftbildarchäologie provitiert von dieser
Zusammenarbeit. Können doch aus der Luft beobachtete Fundstellen
mit Hilfe der geophysikalischen Methoden wie Georadar,
Geomagnetik und Geoelektrik grundsätzlich in ihrer Bedeutung
geklärt werden, ohne dass Ausgrabungsarbeiten statt finden
müssen.

Die Kooperation mit der Universität Hamburg,
Fachbereich klassische Archäologie und dem Helms Museum
Hamburg dient einerseits der Erforschung des Ringwalles
Otzenhausen, andererseits wird durch die jährlich stattfindende
Lehrgrabung angehenden Wissenschaftlern eine praktische
Ausbildung ermöglicht.
Das Projekt Ringwall ist ständig auf der
Suche nach neuen, interessierten Wissenschaftspartnern aus
dem In- und Ausland...
Interessierte Institutuionen wenden sich
bitte an die Projektleitung.