Seit mehr als 10 Jahren wird am Keltischen Ringwall Otzenhausen geforscht. Im Blickpunkt der Forschungsarbeiten steht dabei nicht nur der Keltische Ringwall, sondern auch sein historisches Einzugsgebiet mit seinen Siedlungen und Gräberfeldern von der oberen Prims bis an die Nahe. Aus diesem Grund hat die Terrex gGmbH eine Wanderausstellung gestaltet. Die Ausstellung wird zunächst innerhalb der Gemeinde Nonnweiler, in der Benkelberghalle Sitzerath, am Donnerstag, dem 19. April 2012, um 19 Uhr, in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth eröffnet.
Die Ausstellung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse von mehr als einer Dekade wissenschaftlicher Arbeit im und um den keltischen Zentralort Ringwall Otzenhausen. Vorgestellt werden die Grabungen der Terrex gGmbH auf dem Ringwall neben den neuesten Erkenntnissen archäologischer Forschungsarbeit in seinem historischen Einzugsgebiet, im Gebiet der oberen Prims und Nahe. Funde aus der Festung, sowie den Siedlungen und Gräberfeldern seines historischen Einzugsgebietes zeichnen das lebendige Bild einer keltischen Mikroregion am Südrand des Hunsrücks vom 5. Jhdrt. v. Chr. bis in die gallo-römische Zeit. Die Exponate werden durch Repliken des Freundeskreises keltischer Hochwald e.V. ergänzt. Eine Ausstellung der Terrex gGmbH in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Freundeskreis keltischer Ringwall e.V., Gemeinde Nonnweiler, Europäische Akademie Otzenhausen gGmbH und der Stiftung europäische Kultur und Bildung.
Öffnungszeiten:
Donnerstag, 19. April 2012, 19.00 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Sonderbereich „Archäologische Funde aus Sitzerath“
Vorträge Dr. Th. Fritsch, Terrex gGmbH, „Das spätkeltische Adelsgrab von Sitzerath“ und Dr. K. Hollemeier, Uni Saarbrücken, „Untersuchungen organischer Reste in römischen Import-Amphoren des 1. Jh. v. Chr. aus dem Einzugsgebiet des Hunnenrings“.
Sonntag, 22. April 2012, 10.00 - 16.00 Uhr: Ausstellung geöffnet, Fachführung

