Rekonstruktion

Skizze zur geplanten Rekonstruktion des Westtores
Skizze zur geplanten Rekonstruktion des Westtores

Rekonstruktionen am Ringwall Otzenhausen. Alle Projektpartner bevorzugen eine im Sinne des „sanften Tourismus“ entsprechende, zurückhaltende Rekonstruktionsweise auf fundiert wissenschaftlicher Basis.

Hierbei soll das Denkmal möglichst schonend behandelt werden. Geplant ist die Errichtung eines 1:1 Modells des westlichen Eingangstores und der angrenzenden Befestigungsmauern.

Sowohl Tor- als auch Mauerrekonstruktion stützen sich hierbei auf die Ergebnisse von Alt- und Neugrabungen.

Die Wiedererrichtung des Tores soll in alten handwerklichen Holzbearbeitungstechniken durchgeführt werden, die weitestgehend den antiken Techniken entsprechen. Die Ausführungen der Mauerrekonstruktion soll entsprechend der Grabungsergebnisse in Holz-/Steinetechnik ausgeführt werden, wobei die nördliche Mauerflanke in der von J. Caesar beschriebenen „murus gallicus“ Technik, die südliche Mauerflanke in keltischer Pfosten-Schlitztechnik ausgeführt werden. Weitere Rekonstruktionen am und innerhalb des Denkmals sind nicht beabsichtigt. Ihr Standort soll vielmehr Einklang in den projektierten Archäologiepark finden.